Der Wechselrichter entscheidet mit, wie viel Ertrag im Haus ankommt und ob sich die Anlage später erweitern lässt. Wir erklären, worauf es bei der Wahl ankommt.
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Passend zu Anlage und Dachsituation ausgelegt
Hybridfähig, wenn ein Speicher geplant ist
Auch beim Austausch eines defekten Geräts
Fachgerechte Elektroinstallation nach VDE
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom Ihrer Module in Wechselstrom um, den Sie im Haus nutzen oder ins Netz einspeisen können. Ohne ihn liefert die beste Anlage keinen nutzbaren Strom.
Er ist zugleich das Bauteil, das über die Erweiterbarkeit entscheidet. Wer später einen Speicher ergänzen möchte, fährt mit einem Hybridwechselrichter deutlich günstiger, als wenn er nachrüsten muss.
Wir wählen den Wechselrichter passend zu Ihrer Anlagengröße, Ihrer Dachsituation und Ihren Plänen für die nächsten Jahre. Bei einem defekten Gerät prüfen wir, ob ein Austausch oder eine Reparatur sinnvoller ist.
Bei Neuanlagen läuft die Entscheidung meist auf diese Frage hinaus.
Der Unterschied liegt nicht in der Umwandlung des Stroms, sondern darin, ob das Gerät einen Speicher ansteuern kann.
Wandelt den Solarstrom um und speist Überschüsse ins Netz ein. Günstiger in der Anschaffung. Soll später ein Speicher dazukommen, braucht es entweder ein zusätzliches Gerät oder den Tausch des Wechselrichters.
Kann zusätzlich einen Speicher direkt ansteuern. Etwas teurer in der Anschaffung, dafür lässt sich ein Speicher später ohne zweites Gerät ergänzen. Für die meisten Neuanlagen die sinnvollere Wahl.
Unsere Empfehlung: Wenn ein Speicher jetzt oder in den nächsten Jahren denkbar ist, sollte der Wechselrichter hybridfähig sein.
Der Aufpreis bei der Erstinstallation ist deutlich geringer als die Kosten einer späteren Nachrüstung.
Wenn ein Speicher dauerhaft ausgeschlossen ist, etwa weil Sie tagsüber ohnehin viel Strom verbrauchen, genügt ein klassisches Gerät.
Die Leistung des Wechselrichters wird in Kilowatt angegeben, die der Anlage in Kilowattpeak. Beide Werte liegen üblicherweise nah beieinander, müssen aber nicht identisch sein.
Ein Wechselrichter, der etwas kleiner ausgelegt ist als die Anlage, ist kein Nachteil. Die volle Modulleistung wird ohnehin nur an wenigen Stunden im Jahr erreicht. Umgekehrt bringt ein deutlich überdimensioniertes Gerät keinen Mehrertrag, kostet aber mehr.
Hier wird die Nennleistung häufiger erreicht. Wir legen den Wechselrichter entsprechend nah an der Anlagenleistung aus.
Beide Dachseiten liefern selten gleichzeitig Spitzenleistung. Ein etwas kleinerer Wechselrichter reicht oft aus, ohne dass Ertrag verloren geht.
Bei Verschattung kommt es weniger auf die Größe an als auf die Verschaltung. Hier prüfen wir, ob Leistungsoptimierer an den betroffenen Modulen sinnvoll sind.
Der Wechselrichter ist das Bauteil mit der kürzesten Lebensdauer in einer Photovoltaikanlage. Module halten 25 Jahre und länger, beim Wechselrichter rechnet man typischerweise mit zehn bis fünfzehn Jahren. Die Herstellergarantie liegt meist bei zehn Jahren, oft gegen Aufpreis verlängerbar.
Das ist kein Mangel, sondern in der Wirtschaftlichkeitsrechnung einer Anlage eingeplant. Ein Austausch nach rund fünfzehn Jahren gehört zu den erwartbaren Kosten.
Fällt ein Wechselrichter aus, steht die Anlage still. Wir prüfen zuerst, ob ein Garantiefall vorliegt, und übernehmen die Abwicklung mit dem Hersteller. Liegt der Defekt außerhalb der Garantie, machen wir Ihnen ein Angebot für den Austausch.
Wenn ein älteres Gerät ohnehin ersetzt werden muss, lohnt sich der Blick auf ein Hybridmodell. Damit wird die Anlage in einem Zug speicherfähig, ohne dass ein zweites Gerät nötig wird.
01 Analyse
Wir prüfen Ihr Haus, Ihren Verbrauch und Ihre bestehende Heizung.
02 Planung
Sie erhalten eine Auslegung, die zu Ihrem Zuhause passt, inklusive Wirtschaftlichkeit und Förderung.
03 Umsetzung
Wir installieren, nehmen in Betrieb und bleiben Ihr Ansprechpartner.
Während des gesamten Projekts haben Sie einen festen Ansprechpartner und wissen jederzeit, wo Ihr Projekt gerade steht.
Der Wechselrichter arbeitet nicht für sich. Er verbindet Module, Speicher, Hausnetz und, wenn vorhanden, Wallbox und Wärmepumpe. Deshalb planen wir ihn nicht als Einzelkomponente, sondern als Teil Ihres Energiesystems.
Zum KomplettsystemDie Anlage schaltet sich aus Sicherheitsgründen ab, auch wenn die Sonne scheint. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, damit keine Spannung ins abgeschaltete Netz gelangt. Wer bei einem Ausfall weiter Strom nutzen möchte, braucht eine zusätzliche Ersatzstromfunktion, die separat geplant werden muss.
Meist im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage, möglichst nah am Zählerschrank. Der Raum sollte trocken sein und nicht dauerhaft heiß werden, weil hohe Temperaturen die Lebensdauer verkürzen. Eine Montage im Dachboden ist technisch möglich, wegen der Sommerhitze aber selten die beste Wahl.
Die meisten Geräte arbeiten leise, manche haben einen Lüfter, der unter Last hörbar wird. In einem Keller oder einer Garage spielt das keine Rolle. Bei einer Montage in Wohnnähe berücksichtigen wir das bei der Auswahl.
Das hängt vom Gerät ab. Handelt es sich um einen Hybridwechselrichter, ist die Nachrüstung unkompliziert. Bei einem klassischen Gerät gibt es zwei Wege: ein zusätzlicher Batteriewechselrichter oder der Tausch gegen ein Hybridmodell. Welcher Weg günstiger ist, prüfen wir anhand Ihrer Unterlagen und vor Ort.
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Für eine erste Einschätzung Ihres Energiesystems nutzen wir einen interaktiven Angebotsrechner. Diesen finden Sie auf unserer Kontaktseite. Dort berechnen wir gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung für Photovoltaik, Wärmepumpe, Speicher und Wallbox.
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